Der strategisch wichtige Mossul-Staudamm ist von kurdischen Kämpfern zurückerobert worden. (Archivbild) Foto: dpa

Den Kurden im Nordirak ist im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat ein wichtiger Gegenschlag gelungen: Sie konnten den strategisch wichtigen Mossul-Staudamm zurückerobern. Doch das Terrorregime ist noch lange nicht besiegt.

Den Kurden im Nordirak ist im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat ein wichtiger Gegenschlag gelungen: Sie konnten den strategisch wichtigen Mossul-Staudamm zurückerobern. Doch das Terrorregime ist noch lange nicht besiegt.

Bagdad/Damaskus - Nach ihrem Vorstoß bis zum Mossul-Staudamm im Nordirak setzen die Kurden ihre Angriffe auf die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) fort. Einheiten der Peschmerga hätten zwei weitere Dörfer in der Nähe der Talsperre eingenommen, meldete die irakische Nachrichtenseite Al-Sumeria News am Montag.

Sie wollten nun in Richtung des Ortes Sumar westlich des Dammes vorrücken. Nach Angaben des irakischen Militärs kämpfen die Kurden zusammen mit Anti-Terror-Einheiten der irakischen Armee. Die Gefechte dauerten an, sagte ein Armeesprecher in Bagdad. Die kurdische Nachrichtenagentur Basnews hatte am Montagmorgen berichtet, die Peschmerga hätten den strategisch wichtigen Staudamm mit Hilfe von US-Luftangriffen vollständig unter Kontrolle gebracht. Die kurdische Nachrichtenseite Rudaw meldete jedoch, die Rückeroberung des Dammes sei noch im Gange.

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