Unter anderem sollte die Rutesheimer Kläranlage vor möglichen Wassermassen geschützt werden. Foto: Simon Granville / e

Die Kommune hat ein Risikomanagement erstellen lassen. Obwohl nicht am Wasser gebaut, könnten Gebiete, darunter der Ortskern, überschwemmt werden.

Unwetterartige Regenereignisse wie zuletzt im Kreis Göppingen oder im Rems-Murr-Kreis haben deutlich gemacht: Auch abseits von größeren Flüssen oder Gewässern kann es zu dramatischen Überschwemmungen kommen, wenn es in kurzer Zeit und lokal begrenzt in hoher Intensität regnet. Herausfordernd ist dabei, dass Ort und Zeitpunkt nur schwer vorherzusehen sind. Die Stadt Rutesheim hat im April 2022 das Stuttgarter Ingenieurbüro Winkler und Partner mit ins Boot geholt, das ein eigens für die Kommune zugeschnittenes Starkregenrisikomanagement nach dem Leitfaden der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg erstellt hat. Die Auftragssumme liegt bei etwa 46 000 Euro. Der Förderumfang des Landes beträgt 70 Prozent, der Rutesheimer Eigenanteil beläuft sich damit auf etwa 15 000 Euro.