Städtisches Weingut in Stuttgart Promis helfen bei der Weinlese

Von Julia Bosch 

Silvia Fischer und Martin Körner beim Traubenschneiden Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Silvia Fischer und Martin Körner beim Traubenschneiden Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Mehrere Stadträte sowie einige weitere Menschen aus der Lokalpolitik, Stadtverwaltung und Wirtschaft sind auf dem städtischen Weingut Mönchhalde zusammengekommen. Gemeinsam haben sie die letzten Trauben des Jahres geerntet.

Stuttgart - Für den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat, Martin Körner, sowie dessen Frau und seine siebenjährige Tochter war es das erste Mal. Silvia Fischer, Stadträtin der Grünen, sowie Bernd Klingler (AfD) können da schon mehr Erfahrung vorweisen. Sie waren am Samstagmorgen bei der Prominenten-Weinlese im städtischen Weingut Mönchhalde und haben gemeinsam die letzten Trauben dieses Jahres geerntet.

„Wir haben dieses Jahr großes Glück mit dem Wetter“, sagte Silvia Fischer, die seit 1995 bei der Promi-Weinlese dabei ist. „Es gab auch schon Jahre, da hat es so geregnet, dass wir nicht ernten konnten. Bei einer gewissen Regenmenge wird die Arbeit am Steilhang zu gefährlich.“ Sie schätzt die jährliche Aktion: „Das ist mal ein anderes Zusammenkommen als in einer Gemeinderatssitzung.“ Ähnlich sieht es Martin Körner: „Stuttgart ist die einzige Stadt, die ein eigenes Weingut hat. Das muss man unterstützen“, sagt er und zupft einige weniger hübsch aussehende Trauben ab, bevor er seine Ernte in den großen Eimer legt.

Großer Ernteverlust in diesem Jahr

Bernd Klingler hat bereits bei der Weinlese mitgeholfen, als er noch Mitglied der FDP war: „Ich schätze das städtische Weingut auch deshalb, weil man bei Empfängen und Besuchen den Gästen eigene Stuttgarter Produkte überreichen kann“, sagt er. Außerdem leiste das Weingut einen erheblichen Beitrag zur Landschaftspflege.

Ein wirklich gutes Weinjahr war das Jahr 2017 jedoch nicht: „Durch das sehr spezielle Wetter haben wir einen Ernteverlust von 30 bis 40 Prozent“, sagt der Leiter des Weinguts, Timo Saier. Trotzdem sei er im Großen und Ganzen zufrieden.

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