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Urbanisierung Das Versorgungsnetz der Zukunft

Von red 

Die Städte werden immer größer. Foto: Pixabay
Die Städte werden immer größer. Foto: Pixabay

Die Urbanisierung ist in vollem Gange. Mit dem Zuwachs der Bewohner steigen auch die Anforderungen der Ver- und Entsorgung von Strom und Abwasser. Wir klären auf, was alles möglich ist.

Die Menschen zieht es in die Stadt. Trotz des Rückgangs der deutschen Bevölkerung werden die Städte immer größer. Bis 2025 soll die Einwohnerzahl in Stuttgart um 4 Prozent auf 425.000 Bewohner ansteigen. Mit der Zunahme der Einwohnerzahl steigt auch der tägliche Verbrauch an Strom, Wasser und Abwasser. Damit eine reibungslose Grundversorgung sichergestellt ist, bedarf es einem Ausbau und einer Erweiterung der Ver- und Entsorgungsnetze.

Land will Breitbandausbau fördern

Bereits heute werden die Grundlagen für die erhöhte Menge von Datenverarbeitung gelegt. Das Land Baden-Württemberg möchte bis 2025 mit einem Projekt für einen weitläufigen Glasfaserausbau im Land sorgen. Haushalte benötigen momentan rund 50 Megabit beim Surfen. Dies wird durch die weiter zunehmenden Technologien, wie dem Internet of Things (IoT), weiter steigen.

Für den Ausbau des Breitbandnetzes wird mit ca. 6 Milliarden Euro gerechnet. Die öffentliche Hand kalkuliert hierfür Zuschüsse zwischen 1,6 und 2,1 Milliarden Euro ein. Die Differenz wird durch Investitionen der Telekommunikationsunternehmen geschlossen.

Dezentrale Energieversorgung

Im Trend liegt der Bau von Passivhäusern. Diese Variante führt aufgrund der guten Wärmedämmung und dem Einsatz von Wärmetauscher, die Lüftungsverluste vermeiden, dazu, dass 90 Prozent weniger Heizwärme verbraucht und somit eine klassische Heizung nicht mehr benötigt wird. Aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Baustoffe wird sichergestellt, dass die warme Luft im Raum gehalten und die kalte Luft des Außenbereichs abgehalten wird. Diese Bauart wird in den kommenden Jahren aufgrund der Energieeinsparung ein stetiges Wachstum erfahren.

Autarke Energieversorgung

Neben der veränderten Bauart der Gebäude wird sich die Energieversorgung dieser Wohneinheiten dezentralisieren. Sogenannte Eco-Home-Ratings bewerten die Energieeffizienz und die Umweltfreundlichkeit des Gebäudes. Wohneinheiten werden sich dank der eigenen Energiebeschaffung selbst versorgen können. Photovoltaikanlagen sollen nicht mehr ausschließlich auf dem Dach angebracht, sondern auch in die Fassaden integriert werden. Dadurch wird mehr Energie gewonnen, als die Wohneinheiten selbst verbrauchen. Solche Energie-Plus-Gebäude sollen vermehrten Einsatz finden.

Dächer reinigen Abwasser selbst

Mittels Pflanzen Abwasser wieder aufbereiten? Das geht. Pflanzenkläranlagen sorgen mit Phytolyse-Pflanzen wie Binsen, Schilf und Lilien dafür, dass Abwasser gereinigt und anschließend in das Kanalnetz zugeführt wird. Diese natürliche Reinigung kann bis zu zehn Kubikmeter am Tag säubern. Ein weiterer positiver Effekt: Die grüne Abwasserreinigung sorgt mit der Umwandlung von Co2 in Sauerstoff und der Verringerung des Feinstaubs auch für saubere Luft.

Auch die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen sorgen in der Region für einen Ausbau des Breitbandnetzes. Mehr zu den Leistungen erfahren Sie hier.