Fordert von der Stadt Stuttgart die Senkung der Grundsteuer: Haus- und Grund-Vorsitzender Klaus Lang Foto: Max Kovalenko

Der Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein mahnt bei Stadtverwaltung und Gemeinderat die Senkung der Grundsteuer an.

Stuttgart - Der Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein mahnt bei Stadtverwaltung und Gemeinderat die Senkung der Grundsteuer an. Sie war 2010 bei angespannter Haushaltslage um 30 Prozent erhöht worden. „Damals wurden Einbrüche bei den Steuereinnahmen prophezeit. Nun ist schon im fünften Jahr das Gegenteil eingetreten. Neue Kredite waren in keinem Jahr nötig“, sagt Haus- und-Grund-Geschäftsführer Ulrich Wecker.

„Für die hohen Steuersätze gibt es keinen triftigen Grund“, sagt Vereinsvorsitzender Klaus Lang. Rechne man den Haushaltsüberschuss 2014 von 158,5 Millionen Euro um, dann seien jedem Einwohner 264 Euro zu viel aus der Tasche gezogen worden. Die Grundsteuer auf den Stand von 2010 zu bringen bedeute eine Entlastung von 30 Millionen Euro, von der auch Mieter profitierten, so Lang. Investitionen in den Wohnungsbau, die auch aus dem Haushalt finanziert werden sollen, könne die städtische Wohnungsbaugesellschaft aus ihrem Jahresüberschuss leisten.

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