Am Samstag, dem 15. November, sollen sich möglichst viele Bürger bei einer öffentlichen Pflanzaktion in Filderstadt beteiligen. Die Stadt stellt Setzlinge und Samen.
Um Pflanzen zu setzen oder Blumensamen auszustreuen, damit es im kommenden Frühjahr schön blüht, ist das ganze Jahr über die richtige Zeit. Das gilt sogar jetzt für Mitte November, wo es eigentlich frostig kalt, trüb und neblig sein sollte. Deshalb gibt es auch den Aufruf zu einer möglichst großen öffentlichen Pflanzaktion an diesem Samstag, dem 15. November, bei der sich viele Bürger beteiligen können und sollen.
Wer Zweifel daran hat, dass dies gerade jetzt eine sinnvolle Aktion ist, der wird von Hans-Joachim Maschlanka eines Besseren belehrt. Er ist vom Tiefbauamt Abteilung Grünflächen und Friedhöfe, damit vom Fach und städtischerseits federführend für diese Aktion. „Wir pflanzen Stauden, setzen Blumenzwiebeln ein und streuen Samen aus“, so Maschlanka. Im Frühjahr blühen die unter anderem als Krokusse, Tulpen, Anemonen, Glockenblumen oder Salbei, hinzu kommen noch etliche weitere Blühpflanzen mit rein lateinischen Namensbezeichnungen.
Start und Treffpunkt der Pflanzaktion in Filderstadt
Start und Treffpunkt ist am Samstag, dem 15. November, um 9 Uhr in Bernhausen beim Kreisverkehr am Café del Sol vor der Tankstelle. Da geht es um eine Fläche von etwa 75 Quadratmetern. Weiter geht es nach Plattenhardt zu den Steinkreuzen bei der nördlichen Umfahrung. „Da bilden wir eine blühende Brücke von den Feldern in den städtischen Raum“, so Maschlanka. Je nach Verlauf der Arbeiten können noch weitere Flächen an diesem Vormittag dazukommen.
Denn mit dieser Aktion soll auch Lebensraum geschaffen werden für bedrohte Tierarten wie Wildbienen, Schmetterlinge und andere Kleintiere. Sie ist Teil des Projekts „Natur nah dran“ vom Naturschutzbund, Filderstadt ist eine der 15 Kommunen, die dafür den Zuschlag erhalten haben. Unterstützt wird dies vor Ort auch von den Omas for Future, die mitmachen und dazu kräftig die Werbetrommel rühren.
Omas for Future in Filderstadt
Die Stadt und die Omas for Future hoffen auf eine gute Teilnahme von mindestens 30 Interessierten. Von Seiten des Tiefbauamts stehen fünf Pritschenwagen zur Verfügung, dazu die erforderlichen Arbeitsgeräte – es dürfen natürlich auch eigene Gerätschaften mitgebracht werden – sowie Speis und Trank. Die entsprechenden Flächen sind bereits so aufbereitet, dass gleich mit dem Pflanzen begonnen werden kann.