Bleibt weitgehend geschlossen: Opernhaus Stuttgart Foto: picture alliance/dpa/Bernd Weissbrod

Trotz Kurzarbeit und Sparkurs – das Corona-Finanzloch im Staatstheater Stuttgart wird immer größer. Für die Saison 20/21 fehlen jetzt schon mehr als zehn Millionen Euro. Am 20. Juli tagt der Verwaltungsrat.

Stuttgart - Das Staatstheater Stuttgart hat, wie von unserer Zeitung berichtet, für seine 1400 Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt. Die Folgen der Corona-Pandemie bringen das Dreispartenhaus (Oper, Ballett, Schauspiel) wirtschaftlich in Bedrängnis. Schon jetzt ist klar, dass für die im September beginnende Saison 2020/2021 durch den stark reduzierten Ticketverkauf Einnahmen in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro fehlen. Am 20. Juli tagt der Verwaltungsrat. Spitzen von Stadt und Land wollen mit den Theaterverantwortlichen über Wege aus der Krise beraten.

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