Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella sieht keinen anderen Ausweg als Neuwahlen. Foto: ANSA

Zunächst soll eine neutrale Regierung eingesetzt werden. Und die müsse das Land dann zu Neuwahlen führen, sagte der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella.

Rom - Die Verhandlungen über eine Regierungsbildung in Italien sind gescheitert. Das teilte Präsident Sergio Mattarella am Montag nach einer letzten Gesprächsrunde mit den Parteispitzen mit. Eine „neutrale“ Regierung werde das Land nun bis Dezember führen, sagte Mattarella.

Ein Mitte-Rechts-Bündnis kam bei der Wahl am 4. März auf 37 Prozent der Stimmen, die Fünf-Sterne-Bewegung erreichte 32 Prozent. Die Bewegung hat sich jedoch geweigert, mit der Forza Italia des früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi zusammenzuarbeiten, die dem Mitte-Rechts-Block angehört.

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