Demonstranten vor dem saudi-arabischen Konsulat in Istanbul. Foto: AP

Der saudi-arabische Generalstaatsanwalt hat die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi als eine vorsätzlich geplante Tat bezeichnet. Das widerspricht der bisher offiziell verbreiteten Version eines „Faustkampfs“.

Riad - Der Generalstaatsanwalt Saudi-Arabiens hat unter Berufung auf die türkischen Ermittlungen die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi als eine vorsätzlich geplante Tat bezeichnet.

„Die Informationen der türkischen Behörden legen nahe, dass das Handeln der Verdächtigen im Fall Khashoggi vorsätzlich war“, hieß es in einer von der staatlichen saudiarabischen Nachrichtenagentur am Donnerstag veröffentlichten Erklärung der Staatsanwaltschaft. Die bisher von Riad offiziell verbreitete Version zu dem Todesfall besagt, dass Khashoggi bei einem „Faustkampf“ im Konsulat in Istanbul zu Tode gekommen sei.

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