Bei dem Unfall war ein Lastwagenfahrer beteiligt, der zunächst Fahrerflucht beging, sich dann aber bei der Polizei meldete. Foto: Petrovich12 - Adobe Stock

Eine deutsche Familie aus Nordrhein-Westfalen ist in Sri Lanka tödlich verunglückt. Sie saßen in einem Minibus, als dieser gegen einen Gemüselaster prallte.

Colombo - Bei einem Sommerurlaub auf Sri Lanka ist eine deutsche Familie tödlich verunglückt. Bei dem Unfall, der sich bereits im im Juli ereignete, starben ein 11-jähriger Junge, seine 53-jährige Großmutter und eine 30-jährige Tante, wie ein Polizeisprecher in dem südlich von Indien gelegenen Land der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die 32 Jahre alte Mutter des Jungen war am Dienstag in einem kritischen Zustand, wie ein Mitarbeiter des Krankenhauses in Colombo sagte. Der 39-jährige Vater, sein jüngerer Sohn und vier weitere Verwandte aus Sri Lanka wurden laut Polizei bei dem Unfall leicht verletzt.

Die Familie kommt laut der nordrhein-westfälischen Polizeistiftung David + Goliath aus Mülheim. Nach Angaben der Polizei in Sri Lanka hatten sie deutsche Pässe. Sie wollten auf Sri Lanka Verwandte besuchen. Die Oma, die Tante mit ihren zwei Kindern und zwei weitere Angehörige holten die Familie demnach am 28. Juli mit einem Minibus vom Flughafen in Katunanayake ab. Sie fuhren Richtung Norden und stießen dann mit einem Gemüselaster zusammen.

Nach dem Unfall sei der ebenfalls verletzte Lastwagenfahrer zunächst geflohen. Anschließend habe er sich aber bei der Polizei gemeldet. Diese geht nach ersten Untersuchungen davon aus, dass der Fahrer den Zusammenprall aus Unaufmerksamkeit verursacht hatte.

Nach Angaben der nordrhein-westfälischen Polizeistiftung sind Familienmitglieder nach Sri Lanka geflogen, um die Opfer zu unterstützen. Die Polizeistiftung hilft Mülheimer Familien, die durch Unglücke und Verbrechen in Not geraten.

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