Die Impfangebote sollen niederschwelliger werden als bisher. Foto: Julian Rettig

Mit Vor-Ort-Aktionen will die Landeshauptstadt das erlahmende Impfen fördern. Am Donnerstag geht deshalb zum ersten Mal ein Impfbus auf Tour.

Stuttgart - Als Gegenmittel gegen die Impfmüdigkeit verstärkt die Stadt das Vor-Ort-Impfen. Zu diesem Zweck wird von der kommenden Woche an auch ein Impfbus eingesetzt. Die erste Station des Gelenkbusses der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) ist am Donnerstag, 29. Juli, am Karlsplatz in der City. Der Bus ist besetzt mit einem Impfteam des Robert-Bosch-Krankenhauses (RBK). Dieses wird Impfwilligen von 10.30 bis 18 Uhr ohne Anmeldung und Termin einen Piks gegen das Coronavirus geben. Die Impfstoffe an dieser und an anderen Stationen sind von Biontech und Johnson und Johnson. Der Zweittermin findet jeweils drei Wochen später wahlweise im Impfzentrum am RBK oder bei einer Vor-Ort-Impfung statt.

Appell an Bürgerinnen und Bürger

Ziel ist eine Impfrate von 85 Prozent bis zum Beginn des neuen Schuljahres Mitte September. Derzeit beträgt diese bei den Erstimpfungen in Stuttgart 54,8 Prozent, bei den Zweitimpfungen 43,7 Prozent. Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) und Sozialbürgermeisterin Alexandra Sußmann (Grüne) appellieren an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. „Impfungen schützen nachweislich. Jede Impfung zählt und ist von großer Bedeutung für die Schulen, für die Unternehmen, für das Kulturleben. Nehmen Sie dieses Angebot wahr.“

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