Der Porsche Taycan Turbo S bei seiner Weltpremiere. Foto: dpa/Patrick Pleul

In einem Brief an Taycan-Besitzer bittet der Stuttgarter Sportwagenbauer sie, für Software-Updates eine Werkstatt aufzusuchen. Der Spott lässt nicht lange auf sich warten.

Stuttgart - „Over the Air“ oder kurz mal in die Werkstatt fahren? In einem Brief, der auf LinkedIn und Twitter veröffentlicht wurde, bittet der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche Besitzer des neuen Taycans, sich für ein Software-Update in eine Werkstatt zu begeben. Eigentlich sollte die Software am Bordcomputer OTA (Over the Air) aktualisiert werden, doch wie es scheint, funktioniert dies nur bei kleineren Vorgängen.

„Bei Verbund-Updates wie diesem wird jedoch eine so große Datenmenge transferiert, dass ein reibungsloses Update im Porsche Zentrum mit einer Hochgeschwindigkeitsleitung sichergestellt wird“, heißt es. Durch die Komplexität der Systeme habe man sich bei Porsche für dieses Vorgehen entschieden.

Spott von Tesla-Fahrern

Das Schreiben sorgte, nicht nur weil es per Post kam, vor allem bei Tesla-Fahrern für Spott, denn ähnliche Updates werden bei der kalifornischen E-Konkurrenz Over-the-Air gespielt.

Das „Verbund-Update“ soll das Laden des Taycan verbessern. Auch eine genauere Anzeige der Kapazität und eine Verbesserung bei den Assistenzsystemen und beim Fahrwerk sollen dadurch möglich sein. VW hat indessen ähnliche Update-Schwierigkeiten und bittet die Fahrer des ID.3 Anfang 2021 für Aktualisierungen in die Werkstatt.

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