Reagiert gelassen auf die Ausführungen der Bayern-Bosse: Michael Reschke, der Sportvorstand des VfB Stuttgart Foto: dpa

Er wurde in den bereits legendären Ausführungen der Bayern-Bosse erwähnt. Das hat Michael Reschke zwar verwundert, der Sportchef des VfB Stuttgart geht aber gelassen damit um.

Stuttgart - Die Pressekonferenz, die Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hassan Salihamidzic am Freitag in München gaben, ist jetzt schon legendär. Das Führungstrio des FC Bayern hatte angekündigt, sich ab sofort mehr denn je gegen in ihren Augen unsachliche, polemische oder faktisch falsche Berichterstattung über ihren Club zu wehren. Auch der VfB Stuttgart hatte die zweifelhafte Ehre, in den Ausführungen erwähnt zu werden – und zwar in Person von Michael Reschke.

Vom „schlauen Herrn Reschke“ sprach Uli Hoeneß und spielte darauf an, dass der heutige Sportvorstand des VfB Stuttgart vor einigen Monaten erklärte, er könne es sich durchaus vorstellen, über die Einführung von Play-off-Spielen in der Fußball-Bundesliga nachzudenken.

Reschke ist „verwundert“

Am Samstag wurde Reschke nach dem 0:4 des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund auf die Münchner Pressekonferenz angesprochen – und er reagierte gelassen und humorvoll. Zwar war er überrascht, überhaupt erwähnt worden zu sein: „Ich war total verwundert.“ Vor allem, weil er ja nie die Einführung von Play-offs gefordert habe, sondern dies nur für einen interessanten Gedanken-Ansatz halte. Weiter darauf eingehen wollte der 61-Jährige aber nicht. Er wolle das „so stehen lassen“, sagte Reschke, der zwischen 2014 und 2017 beim FC Bayern mit Hoeneß und Rummenigge zusammengearbeitet hat und nach eigener Aussage ein „sehr gutes Verhältnis“ zu den Bayern-Bossen hatte. Entsprechend beendete er die Diskussion auch, indem er für einen Lacher sorgte: „Schlau zu sein, ist ja kein Nachteil.“

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