Jay Cutler, Ex-NFL-Quarterback, glaubt im Handball eine Goldmedaille gewinnen zu können. Foto: imago/Doug Murray

In seiner NFL-Karriere war Jay Cutler nie ein Titelgewinn vergönnt. Dafür sieht sich der 36-jährige Ex-Football-Profi dazu berufen, bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille im Handball zu gewinnen.

Stuttgart - Basketball-Megastar LeBron James kann es, NFL-Jungstar Patrick Mahomes mit Sicherheit auch und Ex-NFL-Spielmacher Jay Cutler sowieso. Die Rede ist, wie könnte es anders sein, vom Handballspielen. Jay Cutler, in seinen Jahren als aktiver Quarterback nicht gerade für seine Athletik bekannt, ließ sich im US-Fernsehen zu der Aussage hinreißen, dass er „garantiert“ ein Team zusammenstellen könnte, das die olympische Goldmedaille gewinnen würde. James, Mahomes und er könnten es im Alleingang mit jedem Nationalteam der Welt aufnehmen, und die USA hätten eine weitere Goldmedaille safe. Insbesondere die Torhüter im Handball seien schlicht „alte Männer, die raten, wohin der Ball geht“. Ungeachtet der Komplexität der Bewegungen der Handballtorhüter eine erstaunliche Aussage des 36-Jährigen, auf dessen NFL-Position in Tom Brady (42) oder Drew Brees (41) immer noch „alte Männer“ auf Weltklasse-Niveau agieren, während Cutler bereits seit 2017 im Ruhestand ist.

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NBA-Jungstar Luka Doncic, als Slowene mit dem Handballsport bestens vertraut, schüttelte angesichts solcher Aussagen nur den Kopf: „Die wissen nicht, wie schwierig Handball ist.“ Der Twitter-Kanal der Handball-EM rief Fans in aller Welt dazu auf, ein Team zusammenzustellen, das gegen Cutler und Co. antreten könnte. Der Däne Casper Mortensen (30) und der Franzose Nikola Karabatic (35) wurden bereits nominiert. Wir würden noch Oliver Roggisch (41) in der Abwehr und Jogi Bitter (37) im Tor vorschlagen. Härte hat auf dem Handballfeld bekanntlich noch keinem geschadet. Und die „alten Männer“ könnten zeigen, weshalb sie in ihren Karrieren – im Gegensatz zu Cutler – auch diverse Titel gewonnen haben.

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