Der kleine Maulwurf mit den Alfa-Romeo-Piloten Kimi Räikkönen (li.) und Antonio Giovinazzi Foto:  

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: der kleine Maulwurf.

Stuttgart - Der Rennstall Alfa Romeo hat in Monaco einen neuen Partner vorgestellt – einen, den man für gewöhnlich nicht in der bunten, hellen Welt der glamourösen Formel 1 zu treffen erwartet, den kleinen Maulwurf, also einer, das das Tageslicht eher scheut. Der süße Fratz ist durch Büchlein und Filmchen vielen Kindern dieser Welt vertraut – und er passt tatsächlich gut ins Team. Die Maulfaulheit von Stammpilot Kimi Räikkönen kann sich zweifellos mit der eines Maulwurfs messen.

Alfa-Teamchef Frederic Vasseur lobt den neuen Partner mit den Worten: „Der kleine Maulwurf erforscht mit Einfallsreichtum und Neugier die Welt – dieser Ideenreichtum ist Grundlage der Kreativität, die gerade in unserem Sport so nötig ist.“ Mag sein, Monsieur. Hoffentlich haben Sie aber daran gedacht, dass Maulwürfen noch andere Eigenschaften angeboren sind, die sich keinesfalls auf das Team übertragen sollten. Die Alfa-Romeo-Leute dürfen vor allem nicht so arbeiten, wie es Maulwürfe üblicherweise tun: nämlich unterirdisch.

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