Cristiano Ronaldo wandelt auf den Spuren von Rudi Assauer. Foto: AFP/Marco Bertorello

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: der Fußballstar Cristiano Ronaldo.

Turin - Als Siegertrophäe lebt es sich manchmal gefährlich. Das Feiern nach Titelgewinnen will gelernt sein, man denke da nur an den legendären Schalke-Manager Rudi Assauer und sein Pokal-Malheur im Mai 2002. Da gewinnt Königsblau schon mal einen Pott, in dem Fall den DFB-Pokal – und was macht Assauer? Lässt das Ding vom Party-Laster runter fliegen. Auf der Straße in Gelsenkirchen hob ein Fan bei den Feierlichkeiten den Pokal auf – zu spät. Der Pott war nach der unsanften Landung total verbeult, Edelsteine waren rausgebrochen, die Reparatur kostete später 34 000 Euro.Warum wir das alles erzählen? Nun ja, weil ein gewisser Cristiano Ronaldo auf den Spuren Assauers wandelt. Dem Superstar glitt nun bei den Meisterfeierlichkeiten von Juventus Turin die goldene Scudetto-Trophäe aus der Hand – und mehr noch: Sie traf seinen achtjährigen Sohn Ronaldo Jr. an der Augenbraue. Auch Freundin Georgina Rodriguez bekam den goldenen Pokal zu spüren. Während sich Ronaldos Mutter bereits um ihren irritierten Enkel kümmerte, schwankte der Pokal in den Händen von Ronaldo auf die andere Seite und traf Rodriguez an der Brust.

Wir gratulieren Cristiano Ronaldo ganz herzlich: Er ist jetzt nämlich, frei gereimt nach dem FC Schalke, der neue Meister der Schmerzen.

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