Das Lichtkunstfestival setzte auch die Stuttgarter Eugensstaffel ins richtige Licht. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Mit jeweils 300 000 Euro unterstützt der Verband Region Stuttgart die Vereine Sport- und Kulturregion. Der Zuschuss sei gut angelegtes Geld, sagen die Regionalpolitiker. Und in der Tat: die Bilanz kann sich sehen lassen.

Stuttgart - Viel Lob, aber auch einige kritische Anmerkungen haben die Sportregion und die Kulturregion für ihre Aktivitäten von der Regionalpolitik bekommen. Die beiden Vereine werden vom Verband Region Stuttgart mit jeweils 300 000 Euro pro Jahr unterstützt und können bis 2021 mit dieser Förderung rechnen. Neben der Koordination versuchen sie mit regional angelegten Projekten den Standort zu profilieren – mittlerweile mit großem Erfolg, wie Redner aller Fraktionen in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Regionalversammlung feststellten. Zuletzt machten sie mit dem Lichtkunstfestival und einem Inklusionsprojekt von sich reden.

Bessere Wahrnehmung gefordert

Allerdings wünschten sich manche Regionalräte auch, dass sowohl Sport- als auch Kulturregion noch stärker in der Region verankert werden. Immer noch seien weniger als ein Drittel der 179 Kommunen in der Region Mitglied in den Vereinen und ihre Wahrnehmung sei auch in der Region „noch beschränkt“, meinten die Regionalräte und Oberbürgermeister Jürgen Zieger (SPD, Esslingen) und Gerd Maisch (Freie Wähler, Vaihingen), deren Städte Mitglied in beiden Vereinen sind.

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