Durch Spenden kann das Skateboardmuseum im Filmhaus bleiben. Foto: Katharina Sorg

Durch Spenden kann das Skateboardmuseum noch bis Ende des Jahres im Filmhaus bleiben. Wie es danach weiter geht, ist nicht sicher.

S-Mitte - Jürgen Blümlein ist erleichtert. Noch vor einigen Wochen hatte er einen Spendenaufruf für das Skateboardmuseum im Filmhaus Stuttgart gestartet. Grund waren die neuen Mietpreise bei weiter geringen Einnahmen. Ohne Hilfe hätte er sein Museum nicht weiter betreiben können. Inzwischen hat sich die Situation entspannt. „Wir werden dank der Spenden bis Ende des Jahres im Filmhaus bleiben können, danke an alle“, sagt Blümlein.

Doch wie es Ende des Jahres weitergehen wird, das weiß Blümlein noch nicht sicher. Es gibt aber bereits Pläne, mit der Sammlung über die Geschichte des Skateboardens umzuziehen. Eine Rolle spielt ­dabei die neue Skateboardhalle, die bis Sommer nächsten Jahres am Cannstatter Bahnhof entstehen soll. Eventuell könnte das Skateboardmuseum dort einen kleinen Raum beziehen, um zumindest einen Teil der Ausstellung direkt vor Ort zeigen zu können. Doch noch ist man erst am Anfang der Gespräche.

Für Blümlein wäre dieser Umzug die beste Lösung, die Sammlung könnte auf diese Weise sinnvoll untergebracht werden. Besonders kleine Wechselausstellungen könne er sich gut vorstellen. Derzeit sind im Skateboardmuseum (jeden Sonntag von 16 Uhr bis 20 Uhr geöffnet), neben der Dauerausstellung handgeschnitzte Skateboards aus Mumbai zu sehen. „Final Cut“ heißt das Kunstprojekt, bei dem auch die Holzschnitzer mit ihren Boards auf Fotos gezeigt werden. ks

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