Scheckübergabe: Martin Klumpp, Christina Semrau, Axel Preuß, Monika Hirschle, Manfred Baumann (von links) Foto: Andy Werner

Himmlisches tat sich auf der Bühne bei „Sister Soul und ihren Schwestern“. Aber auch im Publikum in der Komödie im Marquardt saßen Engel: Die Besucher sammelten für das Kinder- und Jugendhospiz.

Stuttgart - Dieses Musical hat Seele. Kein Wunder, trägt es das ja auch schon im Titel. Aber auch die Besucher des Gospel- und Swing-Musicals „Sister Soul und ihre Schwestern“ ließen sich vom himmlischen Geschehen auf der Bühne der Komödie im Marquardt inspirieren und waren mit Herz und Seele dabei. Sie spendeten binnen acht Wochen 20 000 Euro für das Kinder- und Jugendhospiz. Intendant Axel Preuß und einige Schauspieler übergaben das Geld im Namen ihrer Zuschauer an Manfred Baumann, Leiter der Hospize, und an Manfred Klumpp, Prälat im Ruhestand. Preuß hatte die Idee, aus einer Kollekte, die Teil des Stücks ist, eine tatsächliche Sammlung zu machen. Die Körbe kreisten also bei jeder Vorstellung für das Kinder- und Jugendhospiz.

Familien mit Kindern mit einer lebensverkürzenden Erkrankung können bis zu 28 Tage pro Jahr die Pflege in einem Hospiz in Anspruch nehmen. Die Kosten für das Kind werden von den Krankenkassen übernommen. Nicht bezahlt wird hingegen der Aufenthalt von Eltern und Geschwisterkindern. Spenden ermöglichen dies, ebenso finanziert das Hospiz so einen erklecklichen Teil der laufenden Kosten, die von den Kassen nicht gedeckt werden.

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