Bei der Hauptversammlung der SPD in Zuffenhausen wurden aktuelle Entscheidungen und deren Auswirkungen vorgestellt. Foto: dpa

Bei der Hauptversammlung der Zuffenhäuser SPD berichtete die Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Roswitha Blind, von aktuellen Entscheidungen.

Stuttgart-Zuffenhausen - Als Gast bei der Hauptversammlung der Zuffenhäuser SPD berichtete die Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Roswitha Blind, von aktuellen Entscheidungen, die auch auf den Stadtbezirk Auswirkungen haben. So wurde laut Blind erreicht, dass auf städtischen Grundstücken 50 Prozent geförderte Wohnungen entstehen. SPD-Bezirksbeiratssprecher Uwe Mammel schlug vor, das Gebiet zwischen Stammheimer und Gottfried-Keller-Straße zur Bebauung zu nutzen. Für ein weiteres Zuffenhäuser Problem, den Verkehr, sind laut Blind ebenfalls Verbesserungen zu erwarten. Bei Stadtbahnen und Bussen soll der 20-Minuten-Takt verkürzt und der 10-Minuten-Takt an Samstagen bis 19.30 Uhr ausgedehnt werden. Die Auffahrt von der Heilbronner Straße auf die B 10/27 an der Friedrichswahl soll so umgebaut werden, dass die Stadtbahn weiterhin oberirdisch fahren kann. Dies könne der Einstieg in einen späteren B-10/27-Tunnel sein. Vorschläge zur Verbesserung des Radverkehrs wurden vom Zuffenhäuser SPD-Vorsitzenden Hans-Georg Keller erläutert. In dieser Sache werde eng mit der Fahrrad-Offensive zusammengearbeitet.

Auch Spielhallen waren ein Thema. Ein generelles Verbot ist laut Roswitha Blind zwar nicht möglich, eine Begrenzung auf spezielle Bereiche, wie die Unterländer Straße in Zuffenhausen, dagegen schon. Außerdem dürften Vergnügungsstätten künftig nur noch in einem Abstand von mindestens 250 Metern errichtet werden. Zudem berichtete Blind, dass die Winterhalde demnächst unter Landschaftsschutz gestellt werden soll, damit der Kaltluftstrom vom Burgholzhof in Richtung Festplatz ungestört abfließen kann.

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