Mitt Romney erwartet am kommenden "Super"-Dienstag sehr viel unfreundlicheres Territorium als bisher. Foto: Spang

Für sein Ziel Nominierung muss Romney mindestens einen Südstaat sowie Ohio gewinnen.

Mitt Romney ist um Haaresbreite an einer peinlichen Niederlage in seinem Geburtsstadt Michigan vorbeigekommen und hat in Arizona erwartungsgemäß gewonnen. Damit hat er das absolut notwendige Minimum erreicht, um seine Rolle als Spitzenreiter im Feld der republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu erhalten.

In Michigan holte Romney 41 Prozent der Stimmen, während Rick Santorum auf 38 Prozent kam. Newt Gingrich und Ron Paul machten in dem Autostaat keinen aktiven Wahlkampf.

Delegierte auf Bezirksebene vergeben

In Arizona fiel die Entscheidung sehr viel deutlicher aus. Dort setzte er sich mit 47 zu 26 Prozent gegen Santorum durch. Newt Gingrich kam auf 16 Prozent. Romney konnte in einem der wenigen “Winner-Takes-All”-Staaten alle 29 Selegierten für sich verbuchen.

Anders in Michigan. Dort werden die Delegierten auf der Bezirksebene vergeben. Womit die Möglichkeit besteht, dass Santorum nach Abschluss der Auszählung eine Mehrheit der 30 Delegierten erhält.

Romney erwartet am kommenden “Super”-Dienstag (6.3) sehr viel unfreundlicheres Territorium. Wenn er die Aussichten auf eine Nominierung am Leben erhalten will, muss er mindestens einen Südstaat (Georgia, Oklahoma, Tennessee oder Virginia) und den Wechselwählerstaat Ohio gewinnen. Insgesamt wird in zehn Bundesstaaten gewählt.

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