Mond in weiter Ferne: Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat die für dieses Jahr angekündigte Mondumrundung mit zahlenden Weltraumtouristen einem Zeitungsbericht zufolge verschoben. Foto: dpa

Vorerst doch keine Mondlandung für zahlende Weltraumtouristen: Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat laut eines Zeitungsberichts die Mondumrundung verschoben. Die Ursache dafür ist noch unklar.

Washington - Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat die für dieses Jahr angekündigte Mondumrundung mit zahlenden Weltraumtouristen einem Zeitungsbericht zufolge verschoben. Die Mission werde „frühestens Mitte 2019, wahrscheinlich später“ stattfinden, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag.

Die Ursache für die Verschiebung sei unklar, offenbar habe SpaceX-Chef Elon Musk Probleme sowohl mit der Technik als auch mit der Produktion. Ein Sprecher des im US-Bundesstaat Kalifornien ansässigen Unternehmens erklärte, SpaceX halte an dem Projekt fest, für das es eine wachsende Nachfrage gebe. Zu Zeiträumen äußerte er sich nicht.

Start war Ende 2018 geplant

Eigentlich sollten zwei Privatpersonen in der zweiten Jahreshälfte 2018 vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ins All starten. Sie hatten laut Musk bereits eine „beträchtliche“ Anzahlung geleistet. Die Weltraumtouristen sollten an Bord einer „Dragon“-Raumkapsel des Unternehmens ins All fliegen. Bisher wird mit „Dragon“-Kapseln Essen, Ausrüstung und Treibstoff zur Internationalen Raumstation (ISS) gebracht. Die Falcon Heavy-Rakete, die als Trägersystem dienen soll, hatte ihren ersten Testflug erst vor vier Monaten absolviert.

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