Der Kreis, der Anspruch auf eine sogenannte Familiencard hat, wird in Stuttgart größer. Foto: dpa

Der Sozialausschuss des Stuttgarter Gemeinderat hat am Montag den Weg frei gemacht, dass mehr Stuttgarter die Familiencard nutzen können. Die Stadträte haben die Einkommensgrenze angehoben.

Stuttgart - Der Sozialausschuss hat am Montag die Einkommensgrenze für die Gewährung der Familiencard rückwirkend zum 1. Januar von 60 000 auf 70 000 Euro brutto angehoben. Damit wird der Kreis der Berechtigten dieser städtischen Sozialleistung, die Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Freizeit- und Bildungsangeboten ermöglichen soll, ausgeweitet. Im Doppelhaushalt sind dafür insgesamt rund 534 000 Euro vorgesehen.

Die Familiencard umfasst zunächst ein Guthaben von jährlich 60 Euro pro Kind, welches für bestimmte Angebote verwendet werden kann. Der Betrag ist auf einem elektronischen Chip gespeichert. Dazu kommt unter anderem eine Ermäßigung von 20 Prozent auf die Gebühren der Musikschule und der Beiträge der Stadtranderholung sowie ermäßigte Kitagebühren. Entsprechend sinken dort noch die Einnahmen der Stadt. Die Familiencard kann für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre ausgestellt werden.

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