Sorge um den Dialekt Wer Schwäbisch kann, lernt besser Englisch

Von Theresa Schäfer 

Schwätzen, wie einem der Schnabel gewachsen ist - Politiker sorgen sich um den Dialekt. Foto: dpa
Schwätzen, wie einem der Schnabel gewachsen ist - Politiker sorgen sich um den Dialekt. Foto: dpa

Politiker schlagen Alarm: Dialekte stehen vor dem Aussterben. Dabei ist das Meistern der Mundart die beste Vorbereitung fürs Erlernen von Fremdsprachen. Aber wie gut ist Ihr Schwäbisch? Testen Sie's!

Politiker schlagen Alarm: Dialekte wie Schwäbisch oder Bayrisch stehen vor dem Aussterben. Dabei ist das Meistern der Mundart die beste Vorbereitung fürs Erlernen von Fremdsprachen. Aber wie gut ist Ihr Schwäbisch? Testen Sie's!

Stuttgart - Kinder, die den Begriff "Breschdleng" nicht mehr kennen oder mit dem "Trottwar" nichts anfangen können: Politiker jeder Couleur schlagen Alarm, weil der Dialekt aus unserer Sprache immer mehr verschwindet. Mundart-Kurse an Schulen sollen verhindern, dass Hochdeutsch Dialekte wie Schwäbisch, Bayrisch oder Platt verdrängt.

Bildungspolitiker wünschen sich mehr davon. Ernst Dieter Rossmann, der bildungspolitische Sprecher der SPD, sagte der "Huffington Post": "Die Pflege von traditionellen Regionalsprachen, von Minderheitensprachen oder anderen Muttersprachen macht sprachpsychologisch genauso wie kulturell Sinn."

Auch tun sich Kinder, die Dialekt und Hochdeutsch sprechen, offenbar leichter beim Erlernen von Fremdsprachen: Die Erfahrung mit verschiedenen Sprachformen, wie sie im Dialekt zum Ausdruck kommen, ist für das Sprachbewusstsein förderlich", erklärte der bildungspolitische Sprecher der CDU, Albert Rupprecht, der Zeitung. „Sprachforscher sagen, dass Kinder, die etwa Bayrisch und Hochdeutsch sprechen, leichter Fremdsprachen lernen als Kinder, die nur Hochdeutsch sprechen."

Testen Sie in unserem Schwäbisch-Quiz, wie firm Sie selbst auf dem glatten Dialekt-Parkett sind!

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