Alte und neue Sonos-Geräte können bald nicht mehr verbunden werden. Foto: imago/Levine-Roberts/Richard B. Levine

Der US-amerikanische Lautsprecher-Hersteller Sonos will keine Softwareupdates mehr für einige seiner ältesten Geräte bereitstellen. Müssen Besitzer die Geräte jetzt verschrotten?

Stuttgart - Lange war genau das ein Argument treuer Sonos-Kunden, wenn sie nach den Vorteilen des amerikanischen Hifi-Spezialisten gefragt wurden: Selbst die erste Lautsprecher-Generation sind dank regelmäßiger Software-Updates auf dem neuesten Stand. Doch damit soll jetzt Schluss sein.

Wie die Firma mit Sitz in Santa Barbara (Kalifornien) in einem Blogbeitrag mitteilte, erhalten einige der ältesten Sonos-Produkte ab Mai 2020 keine Updates mehr. Das ist vor allem deswegen einschneidend, da Sonos’ Markenzeichen die drahtlose Vernetzung der Lautsprechersysteme ist. Alte Lautsprecher werden in dem Sinne eingeschränkt, dass sie nicht mehr mit neuen Sonos-Produkten gekoppelt werden können.

Sonos bietet Besitzern Rabatt auf neue Produkte an

Tatsächlich seien noch 92 Prozent aller Produkte, die seit der Unternehmensgründung 2002 verkauft worden sind, im Einsatz, schreibt Sonos in dem Beitrag und begründet den Schritt wie folgt: „Allerdings haben wir einige unserer ältesten Produkte inzwischen an ihre technischen Grenzen in Bezug auf Arbeitsspeicher und Rechenleistung gebracht.“

Zu den betroffenen Geräten gehören die Bridge, die Fernbedienung CR200, die erste Generation des Play 5, die Zone Player 80 bis 120 sowie der Connect-Amp und die Streamingbox Connect, die zwischen 2006 und 2015 verkauft wurde. Den Besitzern jener Geräte bietet Sonos eine Option. Sie erhalten 30 Prozent Rabatt auf neue Produkte, wenn die veralteten in dem persönlichen Sonos-Account in den Recycling-Modus gesetzt, sprich deaktiviert, werden.

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