Keine A-capella-Band, sondern die Parteimanager der Jamaika-Verhandlungspartner. Foto: dpa

In Berlin gehen die Jamaika-Sondierungen weiter. Nach anfangs schwierigen Gesprächen sprechen die Unterhändler nun von Fortschritten und vielen Gemeinsamkeiten.

Berlin - Die Parteimanager der vier Jamaika-Verhandlungspartner haben sich zuversichtlich über einen Erfolg der Koalitionssondierungen geäußert. In der zweiten Verhandlungsetappe habe man „deutliche Fortschritte erarbeitet“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer (CDU), am Freitag am Rande der schwarz-gelb-grünen Sondierungen in Berlin. „Die nächste Woche wird dann die Woche der Entscheidung.“

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte, man sehe der nun anstehenden dritten Phase der Sondierungen zuversichtlich entgegen. Seine FDP-Amtskollegin Nicola Beer erklärte, es zeichne sich ab, dass es einen gemeinsamen Rahmen geben könne. Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner sagte: „Die Segel sind gesetzt, wir kommen ein Stück voran, und ich würde mir insgesamt von allen Seiten noch mehr Rückenwind wünschen.“ Es gebe aber erst eine Einigung, „wenn alles geeint ist“.

„Viele Gemeinsamkeiten erarbeitet“

Die Unterhändler hatten sich am Vormittag zunächst mit den Zwischenergebnissen in den Bereichen Bildung und Forschung, Arbeit, Soziales, Gesundheit, Europa sowie Innen und Recht befasst. Grosse-Brömer sagte, man habe hier „viele Gemeinsamkeiten erarbeitet“. Die Verhandlungsführer wollen nach seinen Worten an diesem Sonntag auf der Grundlage der Expertenberatungen entscheiden, was die wichtigsten Themen für Koalitionsverhandlungen sein könnten und welche Themen weiter verhandelt werden müssen.

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