Wenn die Kameras laufen, geht es im Bundeskabinett harmonisch zu. Aber intern wird über die Ablösung einiger Minister spekuliert. Wer sind die Wackelkandidaten? Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

CSU-Chef Markus Söder hat eine Kabinettsumbildung ins Spiel gebracht. Nun beginnt in Berlin das Rätselraten, welche Minister um ihre Posten fürchten müssen.

Berlin - Ein kleiner Satz eine große Wirkung. CSU-Chef Markus Söder hat mit einer kurzen Bemerkung den nachweihnachtlichen Frieden in der Koalition gehörig gestört. „Das ist wie im Fußball: In der zweiten Halbzeit verstärkt man sich mit neuen und frischen Kräften. Wir sollten daher bis Mitte des Jahres das Regierungsteam verjüngen und erneuern“, hatte er gesagt.

Seither reißen die Spekulationen nicht ab. Sie gelten den Motiven für seinen Vorstoß, aber auch den Ministern, die um ihren Verbleib im Kabinett fürchten müssten. Das ein Austausch tatsächlich sinnvoll sein könnte, bestreitet auch in der Koalition eigentlich niemand. Es gibt durchaus Kabinettsmitglieder, die mehr bringen könnten. Einer gilt inzwischen als ausgemachte Belastung. Und dann gibt es noch die Überlegung ein ganz neues Ressort einzurichten: einen Digitalministerium.

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