Aufgrund seiner schnellen Spielweise wird Ronnie O’Sullivan „The Rocket“ genannt. Foto: dpa

Der Engländer Ronnie O’Sullivan hat im Snooker für einen Meilenstein gesorgt. Der fünfmalige Weltmeister schaffte es zum 1000. Mal in seiner Karriere, mit einer Aufnahme mehr als hundert Punkte zu machen.

Preston - Er ist zuweilen ein ganz eigenwilliger Charakter – aber vor allem ist Ronnie O’Sullivan einer der besten Spieler in der Geschichte des Snooker. Nun hat „The Rocket“, so sein Spitzname, Sportgeschichte geschrieben: Denn der fünfmalige Snooker-Weltmeister hat für eine bislang einmalige Bestmarke in der Billard-Variante gesorgt. Der Engländer spielte im Finale der Players Championship am Sonntagabend als erster Profi das 1000. sogenannte Century in seiner Karriere. Bei einem Century gelingen einem Spieler bei einer Aufnahme mindestens 100 Punkte in ununterbrochener Folge, für jeden gelochten Ball gibt es beim Snooker je nach Farbe zwischen einem und sieben Punkte, maximal kann ein Spieler 147 Punkte erzielen.

Der Rekordmann bedankt sich beim Publikum

O’Sullivan machte im Finale des Turnier in Preston mit der Aufnahme von letztlich 134 Punkten den 10:4-Erfolg über den australischen Ex-Weltmeister Neil Robertson perfekt. Der 43-Jährige holte damit seinen insgesamt 35. Titel seit 1993. „Es ist ein besonderer Moment“, sagte der bei den Fans trotz mancher Eskapaden sehr beliebte O’Sullivan. „So etwas hatte ich noch nie, alle haben am Ende jeden Ball bejubelt, der reingegangen ist.“

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