Der Park ermöglicht großen und kleinen Skatern, ihrem Hobby nachzugehen. Foto: Zweygarth

Der Skatepark ist Thema beim Mitbestimmer-Treff des Jugendrats.

Sillenbuch - Dass sich die Sillenbucher Jugendräte nicht mit Kleinigkeiten abspeisen lassen wollen, wenn es um den von ihnen gewünschten Skatepark geht, hatte sich bereits abgezeichnet. Doch ein Blick auf die Gästeliste für den Mitbestimmer-Treff, bei dem über die Pläne gesprochen werden soll, gibt einen Hinweis auf die tatsächliche Größe. In Michael Bauer haben die Jugendlichen den Architekten eingeladen, der 2009 den Skaterpark am Pragfriedhof gebaut hat. Die Anlage ist 1000 Quadratmeter groß und hat neben den üblichen Blöcken, Rampen und Geländern auch ein 400 Quadratmeter großes Betonbecken, eine sogenannte Bowl.

Zu dem Mitbestimmer-Treff am nächsten Dienstag, 18. September, können alle Jugendlichen und Skatebegeisterten kommen, die wollen. Beginn ist um 16 Uhr im Sillenbucher Jugendhaus an der Gorch-Fock-Straße 30. An den Schulen wurden Einladungen verteilt, auch die Jugendräte aus Plieningen und Birkach wollen vorbeischauen. Zudem hat Gerald Aichele vom Gartenamt sein Kommen zugesagt. „Wir wollen mit den Jugendlichen abklären, was die Wünsche sind und was umsetzbar ist“, sagt Lukas Klenk, der Sprecher des Sillenbucher Jugendrats.

Der Park soll ein Zentrum für die Stuttgarter Skaterszene werden

Die Nachwuchspolitiker tüfteln seit längerem an den Plänen für einen Skatepark im Bezirk. Im Juni stellten sie ihr Konzept im Bezirksbeirat vor und bekamen Unterstützung. Als Fläche ist die Wiese zwischen den Asylhäusern und dem Schwellenäckerweg im Gespräch. „Wir hätten dort mehr Platz, als wir benötigen“, sagt Klenk. Klar ist: „Es soll ein Versammlungspunkt für die Skaterszene in Stuttgart werden.“

In einem nächsten Schritt wollen die Mitglieder des Jugendrats mit den Anwohnern ins Gespräch kommen. „Dann wollen wir das Projekt für den Bürgerhaushalt vorbereiten und hoffen auf die Unterstützung des Gemeinderats.“ Beim Bürgerhaushalt können die Stuttgarter abstimmen, welche Projekte ihnen wichtig sind. Schließlich, so Klenk, schaffte es die Sanierung des Sillenbucher Freibads 2011 auf Platz eins. Im Herbst werden nun die Bagger anrücken.

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