Die junge Frau hatte in Dortmund an einer roten Ampel gewartet. (Symbolfoto) Foto: dpa

Eine junge Frau wartet an einer roten Ampel in Dortmund. Plötzlich wird sie grundlos von einem 22-Jährigen von hinten in den Rücken getreten und stürzt auf die Straße – wo gerade ein Auto abbiegt.

Dortmund - Nachdem in Dortmund eine junge Frau mit einem Tritt in den Rücken auf die Straße gestoßen wurde, sitzt der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Ein Haftrichter habe dies wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung angeordnet, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Die Frau hatte am Montagnachmittag an einer Ampel gewartet, als der 22-Jährige dem Anschein nach grundlos und vollkommen überraschend zugetreten haben soll. Beim Sturz verletzte sich die 21-Jährige mit großem Glück nur leicht. Ein abbiegendes Auto habe sie nur knapp verfehlt, berichtete die Polizei.

Mutmaßlicher Täter in der Nähe festgenommen

Der polizeibekannte mutmaßliche Täter aus Guinea soll bei der Tat eine Weinflasche in der Hand gehalten haben. Anstatt der am Boden liegenden Frau zu helfen, habe er sie noch angepöbelt. Daraufhin habe die Dortmunderin um Hilfe geschrien und sei in einen gegenüberliegenden Imbiss gerannt. Der Tatverdächtige sei in unmittelbarer Nähe festgenommen worden.

Ein Berliner Fall hatte im Oktober 2016 bundesweit für Entsetzen gesorgt. Mit einem Tritt in den Rücken hatte ein Mann in Neukölln eine Frau eine U-Bahn-Treppe hinunter gestoßen. Er wurde zu zwei Jahren und elf Monaten Gefängnis verurteilt.

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