Manchmal fahren Handysünder der Polizei schlicht entgegen. (Symbolbild) Foto:  

Ein 50-jähriger Autofahrer hat am Dienstagnachmittag der Polizei vorgeführt, dass Handynutzung am Steuer tatsächlich Unfälle verursacht.

Sindelfingen - Ein 50-jähriger hat am Dienstagnachmittag der Polizei vorgeführt, dass Handynutzung am Steuer tatsächlich Unfälle verursacht. Polizisten in Sindelfingen (Kreis Böblingen) kontrollierten Autofahrer auf Höhe des Marktplatzes und ahndeten eigenen Angaben zufolge insbesondere die Handy- und Gurtverstöße. Sie beobachteten dabei einen 50 Jahre alten Seat-Fahrer, der während der Fahrt mit beiden Händen ein Mobiltelefon hielt.

Die Polizei vermutet, dass der Mann derart auf das Telefon fixiert war, dass er nicht mehr auf den Verkehr achtete – und dabei gegen ein vorausfahrendes Auto prallte, das kurz vorher angehalten hatte. Den 50-Jährigen kommt die Sache teuer zu stehen: Neben dem Schaden an beiden Fahrzeugen in Höhe von 300 Euro, muss er mit einer Strafe von 200 Euro rechnen, dazu bekommt er zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.

Neben dem Verkehrsunfall ahndete die Polizei bei der Kontrolle vier Gurtmuffel und vier weitere Handy-Sünder.

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