Gerade tummeln sich die Ziegen im Löchle in Sindelfingen-Darmsheim. Foto: factum/Simon Granville

Gerade startet die Weidesaison der Ziegen des Landschaftspflegebetriebs „Krueger-Land“. Im Kreis sind die Tiere mittlerweile zur Attraktion geworden.

Sindelfingen - Warum die Schwarzhalsziege so heißt, wie sie heißt, ist leicht ersichtlich: Die Tiere sind vorne schwarz – der Rest ist weiß. Und warum die schmucken Ziegen am Löchle beim Tunnel in Sindelfingen-Darmsheim weiden, erklärt Sabine Krüger vom Landschaftspflegebetrieb „Krueger-Land“ aus Grafenau so: „Mit unseren Schafen und Ziegen pflegen wir die Naturschutzgebiete auf der Sindelfinger Markung.“ Gerade hat die Weidesaison begonnen, bis zum November wird Krüger die Ziegen im Kreis Böblingen grasen lassen.

Der Betrieb arbeitet auch in anderen Kommunen des Landkreises, etwa am Mittelberg in Weil der Stadt oder an der Glems in Leonberg, und bewahrt dort die für Weidetiere typischen Ökosysteme. Zum Betrieb von Krueger-Land gehören neben den Walliser Schwarzhalsziegen auch Burenziegen und 200 Schafe. Das Fleisch der Tiere wird auf dem Wochenmarkt in Sindelfingen verkauft. In der Corona-Pandemie ist die Herde von Sabine Krüger mittlerweile zu einer echten Attraktion geworden, die von den Naherholungstouristen gerne besucht wird. Wo immer sie ihre Herde grasen lasse, versammelten sich rasch Ausflügler, die sie mit Fragen bestürmten oder helfen wollten, berichtet Sabine Krüger. (uls)

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