Ein entlaufener Stier hatte sich am Montagabend in Sindelfingen auf den Bahngleisen breit gemacht, der Tierarzt musste anrücken und den Stier betäuben. Dann konnte das Tier wieder zurück zu seinem Bauernhof gebracht werden. Foto: www.7aktuell.de | Ingo Reimer

Der Bahnverkehr in Sindelfingen wurde am Montagabend für mehrere Stunden unterbrochen. Grund: Ein entlaufener Stier, der zunächst durch die Stadt und dann auf die Gleise lief. Das aggressive Tier musste betäubt und mit einem Kran von der Strecke geholt werden.

Sindelfingen - Ein entlaufener Stier hat in Sindelfingen (Kreis Böblingen) zu einer mehrstündigen Unterbrechung des Bahnverkehrs geführt. Das aggressive Tier sei zunächst durch die Stadt und dann auf die Gleise gelaufen, teilte die Polizei in der Nacht zum Dienstag mit.

Mit einem Kran konnte die Werksfeuerwehr von Daimler den Stier von der Strecke holen, nachdem der Besitzer es an einen Strommasten gebunden und ein Tierarzt es betäubt hatte. Mit einem Lastwagen wurde der Stier zurück zum Bauernhof gefahren.

Der Bahnverkehr war zwischen Sindelfingen und Böblingen fast drei Stunden lang gesperrt. Betroffen waren laut Polizei neben der S-Bahn auch Regional- und Fernverkehr.

Bereits am Wochenende hatte eine Kuh im Rems-Murr-Kreis mehrere Menschen verletzt.

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