Simon Terodde spielte unter anderem für den VfB Stuttgart. Nun trägt er das Trikot des HSV. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Im Sport1-Podcast „Lieber Fußball“ spricht Simon Terodde über seine Karriere und wichtige Wegbegleiter – und nimmt auch Stellung zu seiner Zeit beim VfB Stuttgart und 1. FC Köln.

Hamburg - Stürmer Simon Terodde wäre stolz darauf, am Ende der Saison der erste Spieler zu sein, der zum vierten Mal Torschützenkönig in der zweiten Fußball-Bundesliga wird. „Ganz klar, das sind Erfolge, auf die man am Ende der Karriere schaut und die man gerne mitnehmen möchte“, sagte der Angriffsspieler von Tabellenführer Hamburger SV im Sport1-Podcast „Lieber Fußball“.

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Aber auch die Bundesliga-Rückkehr der Hanseaten ist für den 32-Jährigen ein wichtiges Ziel: „Keinen stört es, zum Beispiel nach Sandhausen zu fahren. Nein, wir dürfen nach Sandhausen fahren, wir dürfen für den HSV spielen - wir wollen Erfolg haben. Da erkenne ich, dass in dieser Mannschaft enormes Potenzial steckt.“

Der Vater ist ein wichtiger Berater

Terodde führt die aktuelle Torschützenliste mit acht Treffern an. Bester Zweitliga-Torjäger war er bereits 2016 mit dem VfL Bochum, 2017 mit dem VfB Stuttgart und 2019 mit dem 1. FC Köln. „Wenn ich Thomas Müller bei den Bayern oder Marco Reus in Dortmund sehe, das sind Karrieren, die sich jeder wünscht“, so Terodde. „Ich hätte auch am liebsten zehn Jahre beim VfL Bochum gespielt oder zehn Jahre in Stuttgart, nur am Ende müssen das alle Seiten auch wollen.“

Seinen Vater bezeichnet der Ex-VfB-Stürmer als wichtigen Ratgeber. „Wenn ich ihm erzähle, dass mir ein Angebot aus Stuttgart, Köln oder jetzt vom HSV vorliegt, dann sagt er sofort: ‚Geh da hin!‘ Wenn du bei so einem Traditionsverein die Nummer neun tragen kannst, dann gibt es für einen Vater, der in den 70er- und 80er-Jahren den Fußball verfolgt hat, nichts Schöneres.“

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