Feuerwerk in der Stadt: Diese Szenen soll es zum Jahreswechsel nicht geben. Foto: picture alliance/dpa/Christoph Schmidt

Wie wird das nun sein mit der Knallerei an Silvester? Die Stadtverwaltung von Stuttgart hat hierzu eine klare Auffassung.

Stuttgart - Wird auch Silvester eine stille Nacht? Werden sich die eingefleischten Pyro-Freunde, die bereits in sozialen Netzwerken ihre auf dem Graumarkt erworbenen Arsenale präsentieren, mit Feuerwerken zum Jahreswechsel wirklich zurückhalten? Während andere sich auf die Weihnachtsfeiertage vorbereiten, denkt die Stadt schon längst an den Jahreswechsel – und hat am Montag eindringlich auf das Feuerwerksverbot in der Stadt hingewiesen. In diesem Jahr soll Silvester aufgrund der Corona-Pandemie ganz anders ablaufen – mit neuen Regeln von Bund und Ländern.

Auch altes Böllermaterial ist tabu

Im November hatte die Stadt ein Feuerwerksverbot ausgesprochen – und zwar innerhalb des Cityrings und auf 15 weiteren Plätzen. Diese Anordnung ist inzwischen überholt – und erheblich verschärft. Das Bundesinnenministerium erlässt ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik. Damit ist ein legaler Erwerb nicht möglich. „Das Feuerwerksverbot ist grundsätzlich allumfassend“, sagt Feuerwehrchef Georg Belge. „Das heißt, es darf im öffentlichen Raum nicht geböllert oder geschossen werden – auch kein altes Material aus dem Keller oder eingekaufte Ware aus dem Ausland.“

Auch an Silvester gilt die nächtliche Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr. „Feuerwerk und ausgelassenes Feiern sind dieses Jahr leider nicht möglich“, sagt der Ordnungsbürgermeister Clemens Maier. Die Polizei werde die Einhaltung der Verbote überwachen. Der Vorsatz für 2021 müsse sein, so Maier, „die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen“.

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