Die Familie Robinson im Weltall: Taylor Russell in der Science-Fiction-Serie „Lost in Space“Foto:Netflix Foto:  

Automatenmenschen, Zombies, Astronauten und Hipster: Im April können Sie sich bei Netflix, Amazon und Co. auf Serien wie „Westworld“, „Fear the Walking Dead“, „Lost in Space“ oder „Just push Abuba“ freuen.

Stuttgart - Abseits des Programms der traditionellen TV-Sender tummeln sich mitunter die interessanteren Fernsehstoffe. Streaming-Dienste wie Amazon und Netflix und Bezahlsender wie Sky haben – oft als deutsche Erstausstrahlung und als Eigenproduktion – eine kaum überblickbare Menge an hochwertigen TV-Serien und TV-Filmen im Angebot. Wir stellen die sieben interessantesten Neuerscheinung im April vor.

Lost in Space

Seit über 50 Jahren irrt die Familie Robinson durchs All: Zwischen 1965 und 1968 brachte es die Serie „Lost in Space“ auf 83 Episoden, 1998 endete die Weltraummission im gleichnamigen Kinofilm trotz Starbesetzung (William Hurt, Mimi Rogers, Gary Oldman) mit einer künstlerischen und finanziellen Bruchlandung. Nun nimmt sich Netflix der Science-Fiction-Robinsonade an. Toby Stephens und Molly Parker spielen die Hauptrollen in dem Serien-Remake.

ab 13. April bei Netflix

Westworld

Die erste Staffel der Serie „Westworld“ erwies sich als ein grandioser, betörend-verstörender Mix aus Science-Fiction und Western, Psychodrama und Shakespeare-Tragödie, Videospielfantasie, Sozialexperiment und Philosophiestunde, die die menschliche Seele als finsteren Ort vorführt. Die von Jonathan Nolan und J. J. Abrams produzierten Serie gilt neben „Game of Thrones“ als die begehrteste Produktion des Senders HBO. Entsprechend hohe Erwartungen weckt die zweite Staffel.

ab 23. April bei Sky

Der Grenzgänger

Mit der opulenten, in der Weimarer Republik spielenden Krimiserie „Babylon Berlin“ hatte sich Sky einen sehr deutschen Stoff vorgenommen. In seiner nächsten Eigenproduktion verlässt sich der Bezahlsender dagegen auf ein aus Skandinavien importiertes Erfolgsmodell am internationalen Serienmarkt – das als Nordic Noir bekannte düstere Thriller-Genre. In „Der Grenzgänger“ mit Tobias Santelmann in der Hauptrolle schlängelt sich der Krimiplot durch moralische Abgründe.

ab 6. April bei Sky

Just push Abuba

Das ZDF hat den Hipster als komische Type entdeckt. Die Webserie „Just push Abuba“ erzählt in sechs Mini-Episoden von dem egozentrischen Tom, der Partyqueen Lucia und dem introvertierten Joon, die zusammen in einer Berliner WG leben. Ihre Geschäftsidee, einen Verhau in ihrer Bude an Gäste unterzuvermieten, die das ultimative Großstadterlebnis suchen, sorgt für jede Menge kuriose Bekanntschaften und Chaos.

ab 16. April auf ZDFlachbar

Fear the Walking Dead

Das Prequel zu „The Walking Dead“, das sich bisher eher als altmodischer Untoten-Schocker erwiesen hat, der die Familie wieder einmal als den gesellschaftlichen Nukleus vorstellt, geht in die vierte Runde. Scott Gimple, der zuvor Showrunner der Hauptserie „The Walking Dead“ war, produziert nun auch den Ableger, und es wird mit Spannung erwartet, welche bizarren Horrorszenarien er sich für die Familie Clark ausgedacht hat.

ab 16. April bei Amazon

The Week of

700 Eigenproduktionen will Netflix 2018 seinen Abonnenten ins Haus liefern. Und mehr und mehr macht der Streaming-Dienst nicht nur mit Serien den traditionellen TV-Sendern Konkurrenz, sondern legt sich auch als Spielfilmproduzent mit dem Kino an. In der Filmkomödie „The Week of“ werden zum Beispiel die Komiker Adam Sandler und Chris Rock aufeinander losgelassen. Sie spielen zwei sehr unterschiedliche Väter, die wegen der Hochzeit ihrer Kinder gezwungen sind, eine Woche zusammen zu verbringen.

ab 27. April bei Netflix

The Alienist

In den USA hat sich die Psychothrillerserie, die auf Caleb Carrs Bestseller basiert, bereits als ein Publikumsliebling erwiesen. „The Alienist“ spielt Ende des 19. Jahrhunderts in New York und erzählt von Lazlo Kreizler (David Brühl), der Geisteskrankheiten erforscht und helfen soll, einen Serienkiller aufzuspüren. Neben Brühl spielen Luke Evans und Dakota Fanning die Hauptrollen.

ab 19. April bei Netflix

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