Im Wildparkstadion steigt am Sonntag das Derby zwischen dem KSC und dem VfB. (Archivbild) Foto: Florian Ulrich/Jan Huebner/Pool//Florian Ulrich

Das Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart wirft seine Schatten voraus. Als Sicherheitsmaßnahmen bleibt zum Beispiel die KSC-Straßenbahn in der Garage, der VfB reist nicht im Vorfeld an.

Karlsruhe - Die Sicherheitsvorkehrungen für das baden-württembergische Derby in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Karlsruher SC und dem VfB Stuttgart am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) fallen eher unkonventionell aus. „Wir haben mit Stuttgart kleinere Maßnahmen abgestimmt. Zum Beispiel reist der VfB nicht im Vorfeld an und übernachtet, sondern erst am Spieltag“, sagte der KSC-Sicherheitsbeauftragte Holger Brandenburg der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Außerdem werde dafür gesorgt, „dass unsere KSC-gebrandete Straßenbahn in den Tagen vor der Partie nicht in Richtung Pforzheim fährt und nachts nicht irgendwie auf der Strecke, sondern im Depot steht“.

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Während sonst beim Derby weit mehr als 1000 Polizeibeamte und Ordnungsdienstmitarbeiter im Einsatz sind, werden es diesmal auf dem Stadiongelände nur knapp über 50 sein. Am Sonntagfrüh wolle die Polizei die Osttribüne mit Sprengstoffhunden absuchen, erklärte Brandenburg. Hintergrund sei, dass Unbekannte auf der Baustelle eine „unkonventionelle Sprengvorrichtung mit Fernzündung“ anbringen könnten. Eine ähnliche Vorrichtung für Pyrotechnik war vor dem Hinspiel entdeckt worden.

Dass anders als bei den vergangenen Heimspielen vor dem Stadion ein paar Fans auftauchen könnten, will Volker Körenzig vom Fanprojekt Karlsruhe nicht ausschließen. „Es ist ja nach den neuen Verordnungen auch erlaubt, sich in Zehnergruppen aufzuhalten. Und es ist ja auch ein entscheidendes Spiel“, sagte er. Ein großes Risiko sehe er darin aber nicht.

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