Poller kommen auf dem Wasengelände im Einsatz. Foto:  

Für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind rund 100 Einsatzkräfte auf dem Gelände des Frühlingsfests unterwegs. Was wir noch zum Schutz des Festes getan?

Zusätzliche Poller für 120 000 Euro installiert die Stadt in diesem Frühjahr auf dem Cannstatter Wasen, um endgültig alle Zufahrtsmöglichkeiten gegen Anschläge mit Fahrzeugen zu schützen. Von der Seite der Wasenparkplätze und von der Hall-of-Fame unter der König-Karls-Brücke her müssen die Zufahrten für die Schausteller und Händler frei bleiben, deswegen wurde hier auf flexible Lösungen gesetzt. Jedoch ist während der Betriebszeit keine Zufahrt möglich.

 

Neue Poller sperren die Zufahrt vom Parkplatz her

Aber nicht nur die Schutzeinrichtungen sollen dafür sorgen, dass Besucherinnen und Besucher sich sorglos auf dem Festgelände bewegen können. Mehr als 100 Beamtinnen und Beamte gehen auf dem Wasengelände täglich Streife. Was ihren Augen dennoch entgeht, dass sieht die Kameraüberwachung: Die Kameras übertragen Echtzeitbilder zur Polizei, sodass von der Zentrale aus Einsatzkräfte schnell losgeschickt werden können, wenn man auf den Bildschirmen eine Schlägerei oder Ähnliches ausmacht. Darauf griff die Polizei auch im vergangenen Frühjahr zu, als ein Mann mit einer Machete auf dem Festgelände auftauchte.

Doch nicht allein zum Eingreifen, wenn Straftaten geschehen, ist die Polizei unterwegs. Es kommen auch Präventionsstreifen, die über Gefahren aufklären. Wie schützt man sich vor Taschendieben? Warum ist übermäßiger Alkoholkonsum vor allem für junge Menschen so gefährlich? Darüber wird unter anderem auch an Infoständen aufgeklärt.

Wer aufs Gelände will, soll sich laut der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart darauf einstellen, dass seine Tasche durchsucht wird. Es gilt ein Messer- und Waffenverbot auf dem Wasen, ebenso ist das Kiffen verboten. Messer dürfen auf dem Krämermarkt auch nicht verkauft werden. Diese Regelung gab es bereits im vergangenen Herbst.