Auserwählt: Miku Sophie Kühmel, Raphaela Edelbauer und Tonio Schachinger (von links nach rechts), sowie Jackie Thomae, Norbert Scheuer und Sasa Stanisic. Foto: Andreas Labes, Klett Cotta, Kremayr&Scheriau, Urban Zintel, Bayerischer Rundfunk, Katja Sämann

Aufstand der Debütanten: Die Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht. Wir stellen die sechs Kandidaten vor.

Stuttgart - Eines sollte man vielleicht nicht vergessen, bevor die Expertenhuberei darüber beginnt, was nun wirklich der beste deutschsprachige Roman dieses Jahres sei: Die Karriere des Deutschen Buchpreisesbegann 2005 mit einem Roman, dessen Autor bis dahin nur Insidern ein Begriff war: Arno Geiger.

Rebellion der Jugend

In diesem Jahr stehen gleich drei Debütanten im Rennen um die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung, die eine Brücke aus den schattigen Zonen literarischen Niemandslandes ins Licht allseitiger Aufmerksamkeit zu schlagen vermag. So vorbildlich der Proporz zwischen Geschlechtern, großen und kleinen Verlagen gewahrt ist, kann man in der in der diesjährigen Auswahl eine Fortsetzung jener gesellschaftlichen Auseinandersetzungen sehen, in denen gegenwärtig die jüngere Generation gegen die Definitionsmacht der älteren rebelliert.

Unsere Bildergalerie zeigt die Finalisten, aus deren Kreis am 14. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse der Gewinner gekürt wird.

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