Shortlist Deutscher Buchpreis Welcher ist der beste deutschsprachige Roman?

Von Stefan Kister 

Reisen in die Geschichte und die Abgründe des Ichs: Die Shortlist für den Deutschen Buchpreis steht. Wir stellen die sechs Kandidaten vor.

Auserwählt: Maxim Biller, Stephan Thome und Maria Cecilia Barbetta (von links nach rechts), sowie Nino Haratischwili, Inger-Maria Mahlke und Susanne Röckel. Foto: Jung und Jung/dpa

Stuttgart - Es gibt Jahre, in denen kann man mit der zwanzig Titel umfassenden Longlist für den Deutschen Buchpreis meist noch ganz gut leben. Das jährliche Anfechtungsritual beginnt dann erst mit der Reduktion auf die sechs Titel der Shortlist. Diesmal ist das anders. Natürlich wird das Kompetenzgemurmel all derer, die nicht in die siebenköpfige Jury berufen wurden, wieder das ein oder andere zu beklagen haben.

Doch die Entscheidung, welche Werke in das Rennen um den besten Roman des Jahres geschickt werden, lässt sich literarisch auch jenseits des glücklichen Proporzes zwischen kleinen und großen Verlagen, Migrations- und Gender-Kriterien nachvollziehen. Unserer Bildergalerie zeigt die Finalisten, die am 8. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse um die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung konkurrieren.