Im Auswärtsspiel beim Tabellenführer erwartete wohl kaum jemand etwas von den Verbandsliga-Handballern der SG H2Ku Herrenberg II. Sie gerieten auch wieder früh auf die Verliererstraße.
„In der zweiten Halbzeit kamen wir besser rein und konnten teilweise unsere Konzeptionen durchspielen“, analysierte Coach Marcel Kohler von den Verbandsliga-Handballern der SG H2Ku Herrenberg II. Das Problem: Zu diesem Zeitpunkt war die Partie wieder einmal längst verloren.
Beim TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen agierte die Zweite des Gäuklubs durchwachsen und verlor verdient mit 25:34. Der Tabellenführer aus dem Remstal überzeugte mit souveränem Aufbau und individuellem Können, wohingegen das Schlusslicht mutlos und zerfahren auftrat.
Effekt der ersten Auszeit der SG H2Ku Herrenberg II verpufft völlig
Da half auch eine erste Auszeit beim Stand von 4:11 nur wenig. Im Gegenteil: Die Einheimischen bauten ihren Vorsprung sogar noch aus, und über ein 6:17 ging es mit 10:19 aus Sicht der Gäste in die Kabine.
„Wir waren zu unentschlossen und zu harmlos im Angriff, die Abwehr hatte über weite Strecken dem temporeichen Angriffshandball des Gegners nichts entgegenzusetzen“, räumte Co-Trainer Maxi Schöllkopf ein. „Ähnlich wie vergangene Woche gegen Oeffingen taten wir uns zusehends schwerer, den Anschluss zu halten.“
SG H2Ku Herrenberg II zeigt sich immerhin kämpferisch
Daran änderte sich kaum etwas, aber immerhin zeigte sich die SG II dennoch kämpferisch und verkürzte zwischendrin mal auf sieben Tore Rückstand, ehe der Primus sich wieder absetzte. Über 20:30 und 23:31 musste H2Ku II letztlich ein 25:34 quittieren.
„Dennoch haben meine Jungs Moral gezeigt und weiterhin gefightet. Wir nehmen die positiven Aspekte aus dieser Partie mit“, meinte Kohler. Was bleibt ihnen angesichts des eigentlich sowieso feststehenden Abstieges auch anderes übrig?
SG H2Ku Herrenberg II: Rhotert, Karasu; Kälbly, Lohrer (2), Bross (4), Turek (1), Eckert (7), Fritz (4), Mannherz, Braitmaier (1), Bühler (1), Kretschmann, Alexander Kohler (5/davon 2 Siebenmeter), Mezger.