Markus Gaugisch hat derzeit allen Grund, sich und seinem Team zu applaudieren. Foto: Baumann/Alexander Keppler

Die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim surfen national und international weiter auf der Erfolgswelle. Kein Wunder, dass ihr Trainer Markus Gaugisch auch als Bundestrainer gehandelt wird.

Markus Gaugisch drückte auch nach dem wettbewerbsübergreifend 42. Sieg in Serie auf die Bremse: „Stand jetzt haben wir noch nichts erreicht“, sagte der Trainer der Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim. Durch das 30:20 (12:10) gegen ES Besancon (Hinspiel 29:23) ist er mit seinem Team zwar ins das Final 4 der European League eingezogen, doch der Titel ist genauso wie in der Meisterschaft und im DHB-Pokal eben noch nicht sicher.

 

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Während klar ist, dass das Endturnier um den nationalen Cup am 28./29. Mai in Stuttgart über die Bühne geht, ist der Austragungsort für das Final 4 der European League (14./15. Mai) offen. Gegner sind Herning-Ikast, Viborg HK (beide Dänemark)und CS Baia Mare (Rumänien).

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Unterdessen bleibt SG-Erfolgscoach Gaugisch ein Kandidat für die vakante Stelle des Frauen-Bundestrainers. „Das wäre eine sehr reizvolle Aufgabe, ich bin offen für Gespräche“, sagte er am Sonntag gegenüber unserer Redaktion. Bisher habe es noch keine offizielle Kontaktaufnahme gegeben. Der 47-Jährige besitzt bei der SG BBM einen gültigen Vertrag über die Saison hinaus. „Ich habe in Bietigheim etwas aufgebaut und stehe im Wort – auch bei den Spielerinnen“, erklärte Gaugisch.

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Ob eine mögliche Doppelrolle ein Thema werden könnte, wollte er nicht kommentieren. Die Nationalmannschaft spielt am 20. April ein EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland. Wer das Team dabei als Bundestrainer betreut, ist offen. Möglicherweise präsentiert der Verband auch eine Interimslösung.