Cole Sprouse und Lili Reinhart sind seit Staffel eins Teil der "Riverdale"-Besetzung Foto: Kathy Hutchins/Shutterstock.com

"Riverdale"-Star Cole Sprouse wehrt sich per Twitter gegen Missbrauchsvorwürfe, die gegen ihn und weitere Kollegen erhoben wurden. Die Beschuldigungen seien "falsch".

Nachdem eine anonyme Twitter-Nutzerin Schauspieler Cole Sprouse (27, "Riverdale") beschuldigte, sie 2013 auf einer Party sexuell belästigt zu haben, meldet der sich jetzt selbst zu Wort. Ähnliche Anschuldigungen wurden auch gegen Vanessa Morgan (28), Lili Reinhart (23) und KJ Apa (23) erhoben. Das berichtet unter anderem die US-Seite "Entertainment Tonight". Alle drei gehören neben Sprouse ebenfalls zum "Riverdale"-Cast.

Hier sehen Sie Cole Sprouse und Lili Reinhart in "Riverdale"

In einem Tweet schreibt Spouse am Montag (22. Juni) : "Vor ein paar Stunden wurden ich und drei andere Kollegen von anonymen Twitter-Accounts fälschlicherweise einer Sexualstraftat beschuldigt. Ich nehme diese Anschuldigungen sehr ernst und werde mit den richtigen Teams zusammenarbeiten, um der Sache auf den Grund zu gehen."

In einem weiteren Beitrag schreibt er: "Falsche Anschuldigungen fügen wirklichen Missbrauchsopfern immensen Schaden zu. Des Weiteren würde ich niemals versuchen, jemanden zum Schweigen zu bringen. Ich ermutige Leute, die Anschuldigungen auch selbst zu prüfen, da die geschilderten Ereignisse faktisch unwahr sind." In einem dritten Tweet fügt Sprouse noch hinzu: "Dies scheint eine weitere Behauptung einer Reihe von Vorfällen zu sein, die darauf abzielen, mich und meine Kollegen ohne Grund zu 'canceln'."

Lili Reinhart: "Diese Art von Lüge kann Leben und Karrieren zerstören"

Auch die ebenfalls beschuldigten Kollegen Lili Reinhart und Vanessa Morgan meldeten sich am Montagnachmittag zu den Anschuldigungen zu Wort. Reinhart teilte Sprouses Tweets und schrieb: "Ich habe Missbrauchsvorwürfe immer ernst genommen. Aber es ist bewiesen, dass dieser Account speziell dafür erschaffen wurde, um unwahre Geschichten über mich und meine Kollegen zu erfinden." Sie könne sich nichts Bösartigeres vorstellen, als über Missbrauch zu lügen, da es die Männer und Frauen, die mutig genug sind, die Wahrheit zu sagen, entkräfte.

Weiter schreibt die Schauspielerin in einem anderen Tweet: "Diese Art von Lüge kann Leben und Karrieren zerstören. Und ich kann es eine Lüge nennen, da die Person, die die Anschuldigungen erhoben hat, bereits zugegeben hat, dass sie ausgedacht waren." Man überlege nun, ob man rechtliche Schritte einleite, so Reinhart.

Madeleine Petsch: "Das ist ekelhaft"

"Riverdale"-Co-Star Madelaine Petsch (25) schrieb ebenfalls einen Tweet, um ihre Kollegen zu verteidigen: "Als jemand, der selbst sexuell belästigt wurde, finde ich es zutiefst beunruhigend, dass jemand denkt, es sei in Ordnung, jemanden fälschlicherweise des sexuellen Missbrauchs zu beschuldigen. Das ist der Grund, warum echte Vorwürfe oft nicht ernst genommen werden könnten, ihr solltet euch schämen. Das ist ekelhaft."

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