Diese nackte Dame aus Triberg ist Geschichte. Foto: dpa

Eine hüllenlose Dame, die in aufreizender Pose auf „Männerparkplätze“ hinweist – mit dieser Aktion hatte das kleine Triberg für jede Menge Aufregung gesorgt. Jetzt ist das Wandgemälde übermalt.

Triberg - „Steile Berge, feuchte Täler“, dazu der Schattenriss einer nackten Frau in aufreizender Pose – diese Werbung der Schwarzwald-Gemeinde Triberg hatte bundesweit für Aufsehen und auch Empörung gesorgt. Nun wurde das Wandbild, das auf zwei sogenannte „Männerparkplätze“ hinweisen sollte, vom Künstler selbst übermalt. Der SWR hatte zuerst darüber berichtet.

Die Werbung hatte für viel Empörung gesorgt: Aus Sicht der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Baden-Württembergs ist sie frauenverachtend.

„Diese Art der sexistischen Werbung, die den nackten Körper einer Frau als Blickfang nutzt und die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen allgemein suggeriert, ist frauen- und menschenverachtend“, hatte die Landesarbeitsgemeinschaft mitgeteilt.

Bürgermeister Gallus Strobel (CDU) hatte in einem Parkhaus ein Bild malen lassen, auf dem sich eine Frau in aufreizender Pose unter dem Schriftzug „Steile Berge, feuchte Täler“ räkelt. Strobel nennt es einen „Beitrag zum Humor in der Gesellschaft“. Vor drei Jahren ließ er die schmalen Stellplätze als „Männerparkplätze“ ausweisen.

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