Auf dem Weg zum Camp II auf 7800 Meter. Foto: Wolfgang Klocker

Andy Holzer ist der einzige blinde Profi-Bergsteiger Europas. Noch im Mai will er auf dem Gipfel des Mount Everest stehen. Wir begleiten ihn mit einer Serie bei seiner Vorbereitung und beim Weg hinauf in eisige Höhen.

Mount Everest - 17. Mai – 45. Tag der Expedition des „Blind Climber“ Andy Holzer und seines Teams auf den Mount Everest.

„Ballermann der Bergsteiger“?

„Gipfel der Verrücktheit“, „Mount Everybody“, „Ballermann der Bergsteiger“, „Schlange stehen am Everest“, „Tummelplatz Everest“, „höchste Party auf der Erde“, „höchste Müllkippe der Welt“. Rund 4000 Bergführer, Köche und Sherpas seien am Berg unterwegs, um das Material wie Zelte, Verpflegung und Sauerstoffflaschen der mehr als 40 Expeditionen in die Hochlager zu transportieren, schreibt der Stern.

Überlaufen?

Die Everest-Kletterei ist derzeit in vielen Medien nicht gut gelitten. Wer weiß, vielleicht wird demnächst vor den Basislagern ein Schild angebracht „Wegen Überfüllung geschlossen“. Voll ist allerdings ein relativer Begriff. Neu-Delhi ist überfüllt – oder Mumbai oder Jakarta. Aber der Mount Everest?

Die wenigen Menschen, die in der Region oberhalb von 4000 Metern aufhalten verschwinden in der riesigen Stein- und Eiswüste wie Stecknadeln im Heuhaufen. Wenn man die beiden Basislager auf nepalesischer und tibetischer Seite verlässt, ist jenseits aller Zivilisation und den Urgewalten einer

Kartographie des Everest

Tummelplatz Everest? Die Fotos, die Andy Holzer vom Dach der Welt sendet, vermitteln einen völlig anderen Eindruck.

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