Der Vorfall sei der erste tödliche Angriff eines Pumas in der Region in 100 Jahren gewesen (Symbolbild). Foto: dpa

Ein Puma greift nahe der amerikanischen Millionenstadt Seattle zwei Mountainbiker an. Einer der Männer wird von dem Tier verschleppt und getötet.

Seattle - Ein Puma hat im US-Staat Washington einen Radfahrer getötet und einen weiteren schwer verletzt. Das Büro des Sheriffs im Bezirk King County nahe der Millionenstadt Seattle informierte über die Attacke am Samstag (Ortszeit) auf Twitter.

Es sei der erste tödliche Angriff eines Pumas in dem nordwestlichen Bundesstaat in knapp 100 Jahren gewesen, berichtete die „Seattle Times“. Am Samstagvormittag hatte der Puma zwei Mountainbiker angegriffen, und einen der Radfahrer verschleppt.

Wildhüter töteten den Puma

Wildhüter entdeckten das Tier über seiner Beute stehend, sagte Ryan Abbott vom Büro des Sheriffs dem Blatt. Der Puma flüchtete. Später sei er von Wildhütern aufgespürt und getötet worden. Medienberichten zufolge handelte es sich um einen etwa 50 Kilogramm schweren, drei bis vier Jahre alten männlichen Puma.

Experten der zuständigen Behörde für Fisch und Wildtiere gaben an, das Verhalten des Tieres sei extrem ungewöhnlich. Eine Untersuchung des toten Tieres solle nun Hinweise geben, berichtete der Lokalsender KIRO7. Die etwa 2100 Tiere im Staat Washington stehen dort unter Schutz. Jedes Jahr dürfen etwa 250 abgeschossen werden, erklärte Puma-Experte Rich Beausoleil der „Seattle Times“.

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