Wenn die Mannschaft der Wasserfreunde gefordert ist, muss auch der Trainer der Leistungsgruppe, Tim Meyer, ran. Foto: Andreas Gorr

Die Wasserfreunde Leonberg landen mit ihren Mannschaften in der Württembergliga auf den Plätzen sechs (Frauen) und acht (Männer). Nach dem vorläufigen Endergebnis reicht das beiden Teams zum Klassenerhalt.

Leonberg - Zum Feiern ist es zwar noch etwas zu früh, die Wasserfreunde Leonberg dürfen aber guter Hoffnung sein, dass sie auch in der kommenden Saison mit Frauen- und Männerteam in der Württembergliga vertreten sind. Im Leonberger Hallenbad belegten die Frauen hinter der TSG Backnang und dem VfL Waiblingen Rang drei. Zeitgleich schwammen in Mühlacker vier weitere Vereine der Württembergliga, so dass die Punktzahl der Leonberger für den sechsten Gesamtrang reichte. Die Männer landeten im heimischen Bad zwar auch auf Rang drei (hinter dem VfL Waiblingen und TSV Schmiden), sind aber in der Gesamttabelle nur Drittletzer. Dem vorläufigen Endergebnis zufolge steigen sowohl bei Frauen als auch bei den Männern nur die beiden Letztplatzierten ab. Die Zahl ist davon abhängig, welche Vereine aus der Oberliga herunterkommen.

Unabhängig davon wie es ausgeht, der technische Leiter der Wasserfreunde, Phan-Lam Huynh, war zufrieden mit den Leistungen der beiden Mannschaften. In zwei Abschnitten hatten sie insgesamt 26 Wettkämpfe (von 50 Meter Freistil bei den Frauen bis 1500 Meter Freistil bei den Männern) zu absolvieren. Jeder Starter darf höchstens viermal – und das auf vier verschiedenen Strecken – ins Wasser. Die Aufstellung wird zum regelrechten Puzzlespiel. Vor allen Dingen dann, wenn wie bei den Frauen der Wasserfreunde nur sieben Schwimmerinnen (Janika Merkle, Jana Zierler, Nhu-Quynh Julia Huynh, Annika Schiebel, Melanie Ansel, Sarah Ziegler, Vivien Horn) zur Verfügung stehen. Bei den Männern waren es mit Frederik Zierler, Ramon Faria Haug, Thomas Leuschen, Tilman Mayer, Pascal Hofmann, Konrad Mayer, Maurice Schmauder, Marcel Hofmann, Hoai-Nam Huynh, Tim Meyer und Matthias Schork immerhin elf Starter, die sich die Last teilten.

Die Zahl der Vereine, die Mannschaften in dieser Leistungsstärke zusammenbekommen, ist begrenzt. Zudem wird es immer schwieriger, Ausrichter zu gewinnen, denen ein Bad für einen Tag lang zur Ver­fügung steht. Bestritten die Mannschaften in der Vergangenheit noch zwei Ligawettkämpfe, ist es inzwischen nur noch ein einziger. Und somit auch ein echter Höhepunkt im Wettkampfkalender, auf den gezielt hintrainiert wird. „Das ist die erste Möglichkeit im Jahr zu sehen, wo man steht“, sagt Phan-Lam Huynh. Viel mehr war nicht drin. Alles Weitere liegt nun an anderen.

Männer

1. SV Bietigheim 13 190 Punkte

2. SG Neckar/Enz 12 493

3. SV Waiblingen 12 394

4. Neckarsulmer Sport-Union 12 165

5. VfL Waiblingen 12 125

6. TSV Schmiden 11 442

7. SG Stuttgart Nord 10 721

8. Wasserfreunde Leonberg 10 552

9. SSV Ulm II 8282

10. SV Weinstadt 6620

Frauen

1. SV Region Stuttgart 14 768

2. TSG Backnang 13 094

3. VfL Waiblingen 12 885

4. Neckarsulmer Sport-Union 11 626

5. SG Neckar-Enz 11 323

6. Wasserfreunde Leonberg 11 055

7. SG Stuttgart--Nord 10 653

8. TSV Schmiden 10 240

9. MTV Aalen 9720

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