Die 30. Ausgabe der International Sindelfingen Swimming Championships zeigte eindrucksvoll, warum dieser Wettkampf schon lange so beliebt ist. Sport und Show werden ideal kombiniert.
Mit hochklassigem Wassersport, innovativen Wettkampfformaten und Beteiligung aus vier Ländern hat der VfL Sindelfingen die 30. Auflage der International Sindelfingen Swimming Championships über die Bühne gebracht. Mehr als 650 Schwimmer sorgten im Badezentrum mit über 3600 Starts für zahlreiche Höhepunkte.
Seit der Erstaustragung im Jahr 1995 haben sich die ISSC zu einem festen Termin im Schwimmkalender entwickelt. Auch die neueste Ausgabe zeigte eindrucksvoll, warum sie so beliebt sind: Neben spannenden Rennen sorgten professionelle Licht- und Showtechnik bei den Finalabschnitten für eine besondere Wettkampfatmosphäre.
ISSC des VfL Sindelfingen sind laut Oberbürgermeister Aushängeschild
„Die ISSC sind ein Aushängeschild für unsere Sportstadt Sindelfingen“, betonte Oberbürgermeister Markus Kleemann, der fünf volle Kisten mit Bananen, Äpfeln und Müsliriegeln mitgebracht hatte. „Wir sind daher sehr stolz auf den VfL, seine Sportler und die zahlreichen Ehrenamtlichen.“ Ein derart großes Event gelinge nur, wenn alle an einem Strang ziehen. „Es zeigt den starken Zusammenhalt und das gute Miteinander im Verein und in unserer Stadtgemeinschaft.“
Auch Abteilungsleiterin Stephanie Saillet zog ein positives Fazit: „Besonders freut uns, dass viele Vereine seit vielen Jahren immer wieder zu uns kommen.“ Auch sie bedankte sich bei den freiwilligen Helfern, insbesondere bei Lukas Bruhn und Lars Durst mit ihren Teams, „die das alles hier mit vielen hundert Stunden Vorbereitung möglich gemacht haben“.
Veranstaltungsrekord eines Schwimmers des VfL Sindelfingen gebrochen
Für einen der sportlichen Höhepunkte sorgte Subäjr Biltaev (SV Cannstatt). Bereits im Vorlauf über 100 Meter Brust unterbot er den seit 2004 bestehenden Veranstaltungsrekord von Reiner Schneider (VfL Sindelfingen) um sieben Zehntel auf 1:01,28 Minuten. Das Finale gewann er mit fast drei Sekunden Vorsprung vor Finn Wäckerlin (SC Winterthur) und Simon Schumacher (SV Cannstatt).
Ein weiteres spektakuläres Rennen fand mit dem beliebten 50-Meter-Freistil-Cut-Off statt. Dabei schwimmen die acht schnellsten Athleten aus dem Vorlauf viermal hintereinander über 50 Meter, wobei nach jedem Lauf die beiden langsamsten ausscheiden.
Iranischer Olympia-Teilnehmer gewinnt beliebtes Cut-Off-Rennen
Den Sieg bei den Männern sicherte sich hier der iranische Olympia-Teilnehmer Samyar Abdoli (SSG Saar Max Ritter) vor Alexander Altergott (SV Cannstatt). Bei den Frauen gewann Andrea Cebic vor ihrer Vereinskollegin Lucia Spagnol (beide Limmat Sharks Zürich).