Ein Kleintransporter ist am Dienstagmorgen in Geislingen an der Steige von der Straße abgekommen. Foto: Woelfl/SDMG

Ein Kleintransporter ist am Dienstag in Geislingen von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinabgestürzt. Zwei Menschen mussten per Hubschrauber gerettet werden.

Ein Kleintransporter ist am Dienstag auf der K1400 in Geislingen an der Steige (Landkreis Göppingen) von der Fahrbahn abgekommen und etwa 30 Meter eine Böschung hinabgestürzt, wie die Polizei mitteilte. Zwei Personen wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt und mussten mit Hubschraubern in Kliniken geflogen werden.

 

Der Transporter war demnach von Stötten Richtung Geislingen unterwegs, als er gegen 7.40 Uhr in einer Linkskurve von der Straße abkam, eine Leitplanke durchbrach, die Böschung hinabfuhr und schließlich auf der Seite liegenblieb. Bei Nebel war der 23-jährige Fahrer des Transporters laut Polizei wohl zu schnell unterwegs.

Laut dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Geislingen wurde der nicht angeschnallte 21-jährige Beifahrer bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Auto befreien. Da sich die Unfallstelle tief im Waldgebiet befand und die Waldwege so steil waren, dass die Einsatzfahrzeuge teils festfuhren, gestaltete sich die Rettung der Verletzten äußerst schwierig, wie der Einsatzleiter der Bergwacht erklärte.

Rettungshubschrauber der Bundeswehr im Einsatz

Zur Rettung aus dem unwegsamen Gelände wurde deshalb ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr angefordert, der beide Verletzten mittels Winde aus dem Wald barg.

Ein Rettungshubschrauber der Bundeswehr barg die beiden Verletzten mittels Winde aus dem Wald. Foto: Woelfl/SDMG

Der 21-Jährige erlitt schwere, der 23-Jährige leichte Verletzungen – beide wurden mit Hubschraubern in Kliniken geflogen. Die Kreisstraße war laut den Angaben der Beamten für etwa drei Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 30 000 Euro geschätzt.