Stein am Rhein, mit seiner malerischen Lage, hat als Stadt am Fluss einen ganz besonderen Reiz. Foto: Schweiz Tourismus/ Nicola Fuerer

Schönheit hat hier Tradition: Malerische Plätze und mittelalterliche Gassen sind in der Schweiz die Regel, nicht die Ausnahme. Deshalb erstaunt es kaum, dass sich das Zentrum von Bern sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen darf.

Stuttgart - Spreuerbrücke, älteste Holzbrücke der Schweiz: Den Namen hat die Brücke erhalten, weil die von den nahen Stadtmühlen anfallende Spreu über den Brückenrand in die Reuss geschüttet wurde. Die Spreuerbrücke in Luzern wurde 1408 als Teil der Stadtbefestigung vollendet. Der Südflügel der Brücke wurde 1408 gebaut und ist nach dem Brand der Kapellbrücke die älteste erhaltene Holzbrücke der Schweiz. Der Nordflügel entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zur Brücke gehören 67 Bildtafeln, die den Totentanz darstellen.

 

Vitudurum zur Römerzeiten

Bereits um 1180 wurde Winterthur urkundlich belegt. Die Römer nannten die Siedlung damals Vitudurum. Die kompakten Häuserzeilen, die Gassen und Gässchen, die Hinterhöfe und Plätze bieten sich an für reizvolle Erkundungstouren. Winterthurs lebhafter Stadtkern verführt zum genussvollen Einkaufen. Bijouterien reihen sich an Boutiquen, Delikatessengeschäfte an Kunsthandwerkläden. Entdeckungs-Tour pur.

 

Rundblicke, soweit das Auge reicht

Mit ihrer Hanglage oberhalb des Genfersees und gegenüber der Alpenkette bietet die Stadt Lausanne Spaziergängern eine ganze Reihe herrlicher Aus- und Rundblicke. Auf dem nachfolgend beschriebenen, bergab führenden Spaziergang lassen sich die zehn schönsten Aussichtspunkte von Lausanne entdecken. Für den rund sechs Kilometer langen Panoramen-Spaziergang sollten eine Stunde und 45 Minuten einplant werden.

 

Zytturm in Zug

Das Wahrzeichen von Zug ist 52 Meter hoch und überragt die anderen alten Türme. Der unterste Teil wurde als einfacher Durchlass im ältesten Maurerring der Stadt erbaut. Hans Felder, der Baumeister der Kirche St. Oswald, erhöhte den Turm zwischen 1478 und 1480. 1557 erhielt er seine heutige Form, mit der Wachtstube, den Erkern und dem steilen Dach. Im Laufe der Jahrhunderte erfüllte der Turm mehrere Funktionen. Er war befestigter, allabendlich verschlossener Zugang zur Stadt, aber auch Gefängnis und Wachtturm, um Feuer frühzeitig zu erkennen. Die "Zyt" ablesen konnte man seit 1480. 1574 wurde die grosse Uhr eingebaut.

Besonders interessant ist heute die astronomische Uhr. Die vier Zeiger mit Sonne, Mond, Pfeil und S zeigen Monat, Mondstand, Wochentag und Schaltjahr an. Der schnellste ist der Wochenzeiger. Täglich überstreicht er eine der sieben Götterfiguren, die den Tagen die Namen verliehen haben.

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